Glossar (V)

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V

Vermittlungstechnik

Die Vermittlungstechnik ist ein Teilgebiet der Nachrichtentechnik, das sich mit den Verfahren und technischen Einrichtungen zur Herstellung von nur zeitweilig bestehenden Nachrichtenverbindungen zwischen wechselnden Endstellen über ein Nachrichtennetz befasst. Die Endstellen (Teilnehmer, Endgeräte, Telefone, Modems) sind an das Nachrichtennetz angeschlossen und mittels einer Rufnummer bzw. Adresse gekennzeichnet. Beim Aufbau und Abbau der Verbindungen werden von den Endstellen Signale mit dem Netz ausgetauscht, zum Beispiel die gewählte Rufnummer, Hörtöne und das Rufsignal.

Verschlüsselung

Übersetzung von sinnvollen Daten in scheinbar sinnlose Daten mit Hilfe eines (elektronischen) Schlüssels. Eine Rückübersetzung ist nur mit Hilfe eines geeigneten Schlüssels möglich. Sind die Schlüssel für Ver- und Entschlüsselung identisch, handelt es sich um symmetrische Verschlüsselung. Wird zum Entschlüsseln ein anderer (privater) Schlüssel als zum Verschlüsseln (öffentlicher) benötigt, spricht man von asymmetrischer Verschlüsselung.

Verzeichnis

Logische Struktur zur Unterteilung von Datenträgern. Ein Verzeichnis kann auch als Ordner bezeichnet werden. Neben Dateien können Verzeichnisse auch weitere Verzeichnisse (sogenannte Unterverzeichnisse) enthalten.




Verzeichnisbaum

Die hierarchische Struktur von Verzeichnissen und Unterverzeichnissen beschreibt man in Analogie zur Natur häufig als Verzeichnisbaum.

VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line)

Very High Speed Digital Subscriber Line (VDSL, die Abkürzung VHDSL gilt als veraltet) ist eine DSL-Technik, die wesentlich höhere Datenübertragungsraten über gebräuchliche Telefonleitungen liefert als beispielsweise ADSL oder ADSL2+. Wie alle DSL-Techniken benutzt auch VDSL für das letzte Stück der Übertragungsstrecke zum Kunden die (verdrillte) Kupferleitung, obwohl in den (deutschen) Medien immer wieder fälschlicherweise auch für dieses Stück von der Verwendung von Glasfasern die Rede ist.

Viren-Scanner

Programm, das bei Aufruf Datenträger, Systembereiche, Unterverzeichnisse oder Dateigruppen und einzelne Dateien nach bekannten Schadprogrammen durchsucht.

Virensignatur

Eine Virensignatur ist der Fingerabdruck eines Virus. Technisch gesehen ist es eine kurze Byte-Folge, die aus dem betreffenden Virus extrahiert wird und ihn eindeutig identifiziert. Virenschutzprogramme, die mit Signatur-Scanning arbeiten, besitzen eine Datenbank mit den Fingerabdrücken aller bekannten Viren.

Virus

Bezeichnung für Programmteile, die sich selbst vervielfältigen können und sich an andere Programme (oder Dateien) hängen und versuchen, den Ablauf des Computerbetriebs zu stören. Viren unterscheidet man nach Verbreitungswegen: Boot-Viren, Datei-Viren, Makro-Viren, Multipartite Viren. Während in der Medizin ein Virus ein Neutrum ist, wird in der Informationstechnologie ein Virus meist maskulin verwendet (der Virus).

Virtuelle Private Netze (Virtual Private Networks, VPNs)

Dabei handelt es sich um Computernetze, die das Internet oder sonstige öffentliche Netze für die Datenübertragung nutzen. Zwischen den miteinander kommunizierenden Partnern wird durch die Verschlüsselung ein von anderen nicht einsehbarer "Datentunnel" hergestellt. VPNs werden bei hohen Sicherheitsansprüchen auch zur zusätzlichen Absicherung von WLAN-Verbindungen eingesetzt.




Vishing

Betrugsmasche von Datendieben (Kombination aus der englischen Bezeichnung für Internettelefonie "Voice over Internet Protocol" und dem Namen der Betrugstechnik "Phishing"). Die geringen Kosten der Internettelefonie (VoIP) werden dazu genutzt, um automatisch eine große Zahl von Telefongesprächen zu führen. In diesen wird beispielsweise behauptet, eine Kreditkarte sei verloren gegangen. Die Opfer sollen dann persönliche Daten wie PIN- oder TAN- Codes über die Telefontastatur eingeben.

Visual Spoofing

Visual Spoofing bezeichnet einen Angriff, bei dem einem Anwender suggeriert wird, er befände sich in einer vertrauten, gesicherten Umgebung. Tatsächlich werden jedoch auf einer manipulierten Webseite Original-Elemente des Browsers durch gefälschte Plagiate ersetzt. So wird z. B. ein "Schloss-Symbol" in der Statuszeile dargestellt, auch wenn keine gesicherte HTTPS-Verbindung besteht. Ein Doppelklick auf dieses Symbol öffnet dann ggf. ein gefälschtes Dialogfenster, welches dem Anwender ein angeblich vertrauenswürdiges Zertifikat anzeigt.

VNC (Virtual Network Computing)

Ein Programm, das den Bildschirminhalt eines entfernten Rechners auf einem lokalen Rechner anzeigt. So lassen sich Computer auch über weite Entfernungen administrieren, als säße man direkt davor.

VoIP (Voice over Internet Protocol)

Unter Voice over IP (kurz VoIP), versteht man das Telefonieren über Computernetzwerke, welche nach Internet-Standards aufgebaut sind. Dabei werden für Telefonie typische Informationen, d. h. Sprache und Steuerinformationen z. B. für den Verbindungsaufbau, über ein auch für Datenübertragung nutzbares Netz übertragen. Bei den Gesprächsteilnehmern können sowohl Computer, für IP-Telefonie spezialisierte Telefonendgeräte(z.B.Turbolink IAD), als auch über spezielle Adapter angeschlossene klassische Telefone die Verbindung ins Telefonnetz herstellen.

VPN (Virtual Private Network)

Dabei handelt es sich um Computernetze, die das Internet oder sonstige öffentliche Netze für die Datenübertragung nutzen. Zwischen den miteinander kommunizierenden Partnern wird durch die Verschlüsselung ein von anderen nicht einsehbarer „Datentunnel“ hergestellt. VPNs werden bei besonders hohen Sicherheitsansprüchen auch zur zusätzlichen Absicherung von WLAN-Verbindungen eingesetzt.

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