Glossar (D)

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D

Datei

Zusammengehörende Daten, die beispielsweise mit einem Anwendungsprogramm erstellt und unter einem Datei-Namen auf dem Datenträger gespeichert werden. Alle Daten auf einem Datenträger sind in Form von Dateien (und Verzeichnissen) organisiert.

Datei-Name

Bezeichnung für eine Datei. Dabei kann auf einem Rechner ein Datei-Name in einem Verzeichnis nur einmal vorkommen. D. h., dass sich Dateien mit dem gleichen Namen in unterschiedlichen Verzeichnissen befinden müssen.

Datenkonvertierung

Nicht nur die Verwendung von unterschiedlicher Hardware, auch nicht lesbare Datenformate können zu einem Problem beim Datenaustausch werden. Da Texte, Grafiken u.a. in bestimmten Datenformaten gespeichert sind, müssen diese "fremden" Daten erst dem eigenen Format angepasst werden, um lesbar zu sein.




Datenschutz

Schutz der allgemeinen Persönlichkeitsrechte von natürlichen Personen (Menschen), insbesondere den Anspruch auf Achtung der Privatsphäre, vor einer missbräuchlichen Datenverarbeitung.

Datenträger

Medium für die dauerhafte Speicherung von Daten. Hierbei kann es sich beispielsweise um Festplatten, Disketten oder CD-ROMs handeln.

DECT (Digital European Cordless Telecommunications)

Funkstandard für Sprach- und Datenkommunikation besonders bei Schnurlostelefonen und Haustelefonanlagen.

Dezentrales Netz

Netz, bei dem die wichtigen Funktionalitäten nicht an zentraler Stelle zusammengefasst sind. Ein Beispiel hierfür ist das Internet, das aus verschiedenen einzelnen Netzen besteht.

DFÜ (Datenfernübertragung)

Als DFÜ werden die Teile des Betriebssystems bezeichnet, die zur Anbindung an das Internet (oder andere Rechner) über Telefonleitungen dienen.

DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)

Ermöglicht die dynamische Zuweisung von IP-Adressen, was die Einbindung eines neuen Rechners in ein Netzwerk (z. B. Internet oder LAN) stark vereinfacht.

Dialer

Dialer sind Computerprogramme, mit denen sich eine Verbindung zum Internet aufbauen lässt. Heutzutage wird das Wort "Dialer" oft in Zusammenhang mit dem Missbrauch von Mehrwertdiensten gebraucht: Dabei werden durch unseriöse oder gar betrügerische Anbieter ohne ausreichende Zustimmung des Nutzers erhöhte Einwahlgebühren abgerechnet. Nach der strengen gesetzlichen Reglementierung der 0190-Nummern werden in Deutschland vor allem 0900-Nummern für Mehrwertdienste eingesetzt.

Dienstprogramm (auch Hilfsprogramm)

Ein Dienstprogramm dient der Verwaltung des Computers und anderer Programme oder Daten. Ein Beispiel hierfür ist beispielsweise ein Backup-Programm oder ein Viren-Suchprogramm.

Digital

Bei der digitalen Übertragung von Informationen werden die Signale in ganz bestimmte Zahlenwerte umgewandelt ("binäre Codes", die aus Abfolgen der Ziffern 0 und 1 bestehen). Das Gegenteil sind analoge Signale, die jeden beliebigen Zwischenwert annehmen können.

Digitale Signatur

Kryptographisches Verfahren, das es ermöglicht elektronische Dokumente zu unterzeichnen (zu signieren), so dass auf den Urheber wie bei einer klassischen Unterschrift zurückgeschlossen werden kann. Mit einer digitalen Signatur kann auch verhindert werden, dass Dokumente unbemerkt manipuliert werden.

Disclaimer

Wird in E-Mails oder auf Webseiten meist als Begriff für einen Haftungssausschluss verwendet. In einem E-Mail-Disclaimer wird der Leser der E-Mail z. B. darauf hingewiesen, dass der Inhalt vertraulich und nicht an Dritte weiterzuleiten ist, sollte der Empfänger die E-Mail irrtümlich erhalten haben. In einem Homepage Disclaimer erklärt der Betreiber der Webseite, keine Verantwortung für externe Links zu übernehmen.

Diskettenlaufwerk

Gerät zum Formatieren, Beschreiben und Lesen von Disketten, meist im Computer eingebaut. Heute findet man fast nur noch Disketten im 3,5 Zoll-Format. Früher gab es auch noch das 5 L Zoll-Format. Eine Diskette kann in der Regel bis zu 1,44 MB Daten speichern. Seit dem Jahr 2000 werden neue Computer in der Regel ohne Diskettenlaufwerk und nur noch mit CD- bzw. DVD-Laufwerk ausgeliefert. Seit 2002/2003 werden zunehmend USB-Sticks, externe Festplatten, (wieder beschreibbare) CD-Roms, DVDs und – seltener – ZIP-Laufwerke als mobile Speicher für Daten verwendet.




DNS (Domain Name Service/Domain Name System)

DNS ist einer der wichtigsten Dienste im Internet, welcher für die Umsetzung von Namen (URLs) in IP-Adressen verantwortlich ist.

Domain

Teil eines Rechnernamens. Die Domain gibt in den meisten Fällen die Organisation wieder.

DOS (Disk Operating System)

Betriebssystem. Verschiedene DOS (z. B. MS-DOS, DR-DOS, PC-DOS, Novell-DOS) waren in den 80er und frühen 90er Jahren beliebte Betriebssysteme für PCs.

DoS-Angriff Denial of Service ( = außer Betrieb setzen)

Bei einem Denial of Service-Angriff wird ein Computer von vielen anderen Rechnern aus mit Netzwerkpaketen oder Anfragen bombardiert. Der Rechner kann die gewaltigen Paketmengen oft nicht verarbeiten und bricht überlastet in sich zusammen.Starten mehrere Quellen gleichzeitig einen Angriff, spricht man von einem DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service-Angriff).

Download (engl. Herunterladen)

Übertragung von Daten von einem fremden Rechner auf den eigenen Rechner, zum Beispiel die aktuelle Version des eigenen Browsers aus dem Internet

DSLAM

Ein Digital Subscriber Line Access Multiplexer (DSLAM) ist ein Teil der für den Betrieb von DSL benötigten Infrastruktur. DSLAMs stehen an einem Ort, an dem Teilnehmeranschlussleitungen zusammenlaufen. Meist handelt es sich dabei um eine Vermittlungsstelle, teils aber auch um zentrale Aufschaltpunkte, z. B. in großen Büro- oder Wohnkomplexen. Im Fachjargon wird die Vermittlungsstelle als Central Office (CO) bezeichnet, der DSLAM teilweise mit dem Oberbegriff Central Office Equipment (COE).

DSL (Digital Subscriber Line)

Erlaubt über herkömmliche Telefonleitungen eine schnelle Internet-Anbindung. Heutige DSL-Technologien können hohe Übertragungsraten erreichen – abhängig von der eingesetzten DSL-Variante. Mit dieser Technik wird für den Nutzer ein so genannter Breitband-Internetzugang ermöglicht.

DSL-Splitter

Gerät, dass den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Geräte über eine DSL-Leitung ermöglicht

DVD (Digital Versatile Disc)

Datenträger. Die DVD ist der CD-ROM ähnlich. Sie hat jedoch eine höhere Speicherkapazität (4,7 GB bis zu 17 GB). Es gibt verschiedene Speicherformate wie zum Beispiel DVD-ROM, DVD Video, DVD Audio.

Dynamische Webseiten

Internetseiten, die zwar ein festes Format haben, deren Inhalte aber ganz oder teilweise abhängig von der Nutzereingabe durch den Webserver individuell erzeugt werden.


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